Verkehrsunfälle häufen sich in der dunklen Jahreszeit – ein Grund dafür sind die schlechten Sichtverhältnisse in der Dämmerung und bei Nacht. Auch die Witterung hat natürlich einen Einfluss – bei Nebel, Schnee oder starkem Regen ist die Sicht noch zusätzlich erschwert.

Was sehe Autofahrer?

Bei Personen gilt: Einen dunkel gekleideten Fußgänger kann ein Autofahrer erst auf eine Entfernung von 25 bis 30 Metern sehen, eine hell angezogene Person lässt sich jedoch im Scheinwerferlicht bereits aus einem Abstand von 40 bis 50 Metern erkennen.

Hier wird zusätzlich schon deutlich: Fußgänger oder Radfahrer mit wenig oder gleich ganz ohne Beleuchtung haben praktisch keine Chance, unbeleuchtete andere Verkehrsteilnehmer wahrzunehmen.

Die Sichtbarkeit von Hunden ist noch erschwerter

Bei unseren Vierbeinern kommt dann noch hinzu: Sie sind klein, bewegen sich recht dicht am Boden und machen manchmal schnelle, unvorhersehbare Bewegungen. Das sind extrem schlechte Voraussetzungen, um von Radfahrern, Autofahrern oder anderen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden.

Die Grenzen von Reflektoren

Daher empfiehlt es sich, Hunde (und Herrchen und Frauchen selbstverständlich auch) nicht nur mit Reflektoren auszustatten, sondern auch auf „aktive“ Beleuchtung zu setzen. Reflektoren können nämlich naturgemäß nur wahrgenommen werden, wenn sie auch beleuchtet werden – ist der andere Verkehrsteilnehmer aber selber ohne Beleuchtung unterwegs und auch die Umgebung nicht oder nur schwach beleuchtet (ja, wir Hundehalter treiben uns ja auch schon mal im Dunkeln im Wald herum), helfen reflektierende Materialien nicht viel.

Aktive Beleuchtung

Hier hilft nur: Selber sichtbar werden. Für Menschen eignen sich Stirnlampen, die dann gleich zwei Zwecke erfüllen: Sehen und gesehen werden. Für Hunde gibt es hier diverse Möglichkeiten: Leuchthalsbänder, Leuchtleinen und viele Arten von anclipbaren Leuchten oder Leuchtanhängern.

 

 

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