Winterzeit, 17:30. Ein Stück Stadtwald, irgendwo in Deutschland. Es ist stockdunkel, die Geh- und Fahrradwege im Wald werden nicht beleuchtet.

Irgendwo im Gebüsch raschelt es. Äste knacken.

Jochen B., Jogger, hält inne, leuchtet mit seiner Stirnlampe in die Richtung, aus der die Geräusche kamen. Das Rascheln wird lauter, hört plötzlich auf.

Jochen B. will gerade weiter, als er ein Schnaufen hört. Es kommt näher. Plötzlich bricht ein dunkler Schatten aus dem Unterholz. Jochen B. stockt der Atem, sein Herz schlägt bis zum Hals. Im Schein seiner Stirnlampe blitzt gerade noch ein wenig goldenes Fell auf, bevor der junge Golden Retriever Jochen B. voller Begeisterung anspringt.

Nun gut – dass ein junger Hund mal über sie Stränge schlägt und einen Fremden anspringt – kann mal passieren. Aber quasi aus dem Nichts, im Dunkeln – das ist schon grob gedankenlos und unhöflich. Und bloß gut, dass es „nur“ ein Jogger war und nicht ein Fahrradfahrer, der den Hund zu spät gesehen hätte, um bremsen zu können. Hund und Radfahrer möglicherweise schwer verletzt – und das nur, weil Herrchen und Frauchen weder in eine Leine, noch ein eine vernünftige Beleuchtung für den Hund investiert haben?

Hundebeleuchtung ist erschwinglich

Dabei ist „investiert“ auch schon deutlich zu hoch gegriffen.

Es gibt eine Hülle und Fülle verschiedener Beleuchtungsmöglichkeiten für Hunde – angefangen bei sehr günstigen 5-Euro-Produkten, bis hin zu „teuren“ Halsbändern (Leuchtie) oder Blinkclips (Orbiloc, Ruffwear New Beacon), die sich um die 30 Euro bewegen, aber dann auch entsprechend hohe Qualität aufweisen.

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